Markgräfler Bürgerblatt

„Das wird uns alles abverlangen“

Neuzugang Lucas Höler (l.) erzielte im Testspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern seinen ersten Treffer im SC Trikot. Foto: Achim Keller  

SC startet in die Rückrunde:

Freiburg Die Weihnachtspause war kurz für die Akteure des SC Freiburg. Nach der 2:3 Niederlage im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Werder Bremen am 20. Dezember ging es bereits am 2. Januar ins Trainingslager ins spanische Sotogrande. Insgesamt 28 Spieler hat Trainer Christian Streich an die Mittelmeerküste mitgenommen. Nicht dabei waren Ryan Kent, Aleksander Ignjovski, Onur Bulut, Georg Niedermeier und Jonas Meffert, die wohl alle auf der Suche nach einem neuen Verein sind. Als einziger Neuzugang mit dabei war Lucas Höler, der zuvor beim SV Sandhausen unter Vertrag stand, und dort in der Vorrunde acht Tore in 17 Pflichtspielen erzielt hat.

Am Sonntag bestritt der SC in Sotogrande dann ein Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, das er 2:0 gewinnen konnte, und gegen den Abstiegskonkurrenten Hamburger SV, das 1:1 endete. Seit Montag ist der SC-Tross wieder zuhause und bereitet sich in heimischen Gefilden auf den Rückrundenauftakt am Samstag gegen Eintracht Frankfurt vor. „Die kurze Pause ist nicht gut für die Regeneration der Spieler“, findet SC Trainer Christian Streich „aber es ist, wie es ist.“

Auch die Zeit im Trainingslager war eigentlich zu kurz. Im Fokus des Trainerteams stand dabei besonders die defensive Gegneraufnahme, das Zweikampfverhalten und individuelle Fehler der Vorrunde aufzuarbeiten. Denn eklatant ist die Diskrepanz zwischen dem Auftreten der Streich-Elf in den Heimspielen und auf fremdem Platz. 25 Gegentore musste der Sport-Club in der Vorrunde auswärts hinnehmen, lediglich sechs in den Heimspielen. „Wir haben uns individuell des Öfteren schlecht verhalten“, sagt dazu der SC-Trainer „das müssen wir verändern. Da müssen wir uns verbessern“. Im Rückblick auf die Vorrunde befand Christian Streich jedoch auch, „dass es gut war, dass wir Spiele nach Rückstand drehen konnten.“

Mit einem fulminanten Endspurt konnte sich der Sport-Club in den letzten fünf Begegnungen elf Punkte sichern, und sich damit aus der Abstiegszone befreien. Unvergessen dabei der spektakuläre last minute 4:3-Sieg in Köln. Mit 19 Zählern konnte die Streich-Elf zwar auf dem 13. Tabellenplatz überwintern, doch lediglich drei Punkte beträgt der Abstand auf den Relegationsplatz. „Die Rückrunde wird uns alles abverlangen“, weiß auch Christian Streich „aber wir können es schaffen, aus eigener Kraft. Und das gibt uns Selbstvertrauen!“ (hr.)

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