Markgräfler Bürgerblatt

Brahms‘ „Ein deutsches Requiem“

Das anspruchsvolle Benefizkonzert zu Gunsten des Freiburger „Hospiz Karl Josef“ steht unter der bewährenden Leitung von Jannik Trescher. Foto: RKK Klinikum

5. Benefizkonzert für das „Hospiz Karl Josef“, Freiburg:

Freiburg. An „Allerheiligen“, Mittwoch, 1. November um 17 Uhr, wird in der Mutterhauskirche des „Ordens der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul“ – Habsburgerstraße 120 in Freiburg – im 5. Benefizkonzert „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms (1833-1897) zu Gehör gebracht. Der Erlös des Benefizkonzertes kommt wieder dem „Hospiz Karl Josef“ in Freiburg-Wiehre zugute.

Mit Brahms´ deutschem Requiem wird eines der bekanntesten und bedeutendsten Chorwerke unter der Leitung von Jannik Trescher aufgeführt, den Part des Chores übernimmt wieder Cappella Nova Freiburg e.V. Das Sopran Solo singt Svea Schildknecht, die Bass Solopartie der in Freiburg geborene Georg Gädker. Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Freiburg mit Konzertmeisterin Anke Ohnmacht-Döling bilden neben anderen das hochkarätig besetzte Orchester.

Versteht man unter einem Requiem gemeinhin kirchenmusikalische Kompositionen zum Totengedenken, orientierte sich Johannes Brahms bei der Auswahl seiner Texte für das Deutsche Requiem nicht am traditionellen Kanon, sondern wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes. Es ging ihm vor allem darum, den Trost der Hinterbliebenen in den Mittelpunkt zu stellen, er wollte eine von Ernst, Würde und Zuversicht getragene Musik für die Lebenden.

„Ein deutsches Requiem“ wurde im Original für einen Chor mit 200 Sängern komponiert. Die im Benefizkonzert aufgeführte Fassung wurde vom Freiburger Flötisten Joachim Linckelmann bearbeitet. Die große Originalbesetzung reduziert er geschickt auf Streicherstimmen, fünf Bläser und Pauke, die Chorstimmen sind von der Bearbeitung unberührt.

Das „Hospiz Karl Josef“ ist ein Ort des Lebens und Sterbens in Würde. Die meisten Menschen wünschen sich für die letzte Phase ihres Lebens ein Umfeld, in dem sie schmerzfrei und umgeben von Angehörigen und Freunden Abschied nehmen können. Nicht immer ist dies im eigenen Zuhause möglich. Das von der Familie Leibinger und dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser gGmbH (RKK) getragene Hospiz Karl Josef hat sich den sensiblen Prozess des Sterbens und den Umgang mit dem Tod mit Hilfe von pflegerisch-medizinischem Fachpersonal zur Aufgabe gemacht. (rs)

Info Hospiz: www.rkk-hospiz.de

Info Konzert: www.rkk-klinikum.de; VVK www.reservix.de sowie bei allen bekannten VVK-Stellen.

Tickets: 25 Euro, 20 Euro für Schüler, Studenten und Rentner.

Teilen Sie jetzt diesen Beitrag! Unsere Sharing-Buttons stehen im Einklang mit dem deutschen Datenschutzrecht.

Das könnte Dich auch interessieren...