Markgräfler Bürgerblatt

Bald soll die neue Quelle sprudeln

Bohrstart per Knopfdruck – Bürgermeister Christopf Hoffmann, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Doris Räuber, Geschäftsführerin der Bade-und Kurverwaltung Bad Bellingen am „Drücker“. (Foto. Amann)

Bad Bellinger Thermenbohrung:
Rund 3,7 Mio. Euro Investition sind für die vergangenen Montag gestartete Bohrung der fünften Bad Bellinger Thermalquelle notwendig. Verkraften muss der relativ kleine Kurort und seine Bade-und Kurverwaltung davon zwei Mio. Euro und auch die „Entsorgung“ einer müde gewordenen Quelle wird in naher Zukunft nochmals einen dicken Batzen Geld kosten. Ohne einen ordentlichen Zuschuss an Fördermitteln wäre die Finanzierung des aktuellen Bohrprojektes nicht zustande gekommen. Dafür hat der Bad Bellingens Bürgermeister Hoffmann ausdauernd und erfolgreich an die Türen der staatlichen Zuschussentscheider geklopft, denn Bad Bellingen braucht unabdingbar eine neue, lebendige und heiß sprudelnde Quelle, um den Badebetrieb erfolgreich in die Zukunft hineinführen zu können. In rund zwei bis drei Monaten wird es soweit sein: Aus einer Tiefe von 1.200 Metern wird das 70 Grad heiße Thermalwasser an die Erdoberfläche dringen. „Kein Mensch hockt jedoch in 70 Grad heißes Wasser“, erklärte Bürgermeister Christopf Hoffmann der Gästeschar zum Bohrauftakt. Doch in dieser Wärme stecke das Potential für geothermische Energiegewinnung und heißer Wasserzufuhr in geringer temperiertes Thermalwasser. Der Bohrplatz befindet sich auf dem Gelände der Kurgärtnerei in der Nähe des Kurparks. Zum Jahresende 2016 wurde mit der Erschließung der Bohrstelle begonnen und Ende Februar 2017 konnte das Bohrgerät aufgebaut werden. Nun heißt es „schaffe un — hoffe!“. (KA)

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