Breisach Aktuell

Besser gelaufen als erwartet

Das neue Führungsduo der Sparkasse Staufen-Breisach - v.l. Vorsitzender des Vorstands Michael Grüninger und stellvertretender Vorstandsvorsitzender Georg Selinger Bild:BA

Sparkasse Staufen-Breisach

Der neue Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Staufen-Breisach Michael Grüninger und sein Vorstandskollege Georg Selinger konnten an der Bilanzpressekonferenz in der Hauptstelle in Breisach von einem ordentlichen Ergebnis des Geschäftsjahres 2016 berichten.
Vorstandsvorsitzender Michael Grüninger, der seit Anfang dieses Jahres im Amt ist, beleuchtete zuerst die allgemeine Situation, um dann auf die Bilanz und GuV der Sparkasse einzugehen. Wichtigste Stellgröße ist das Eigenkapital, welches in den letzten zwei Jahren um rund 10 Mio. Euro auf 104,2 Mio. Euro erhöht werden konnte. „Unsere Wachstumsstrategie ist die Eigenkapitalbildung, denn nur so sind weitere Steigerungen im Kreditgeschäft möglich“, so Grüninger. Die Bilanzsumme wurde um 73 Mio. Euro auf 1.279 Mio. Euro erhöht. Dieses Wachstum wurde durch Zuwächse bei Krediten sowie Einlagen um jeweils 39 Mio. Euro getragen. Ein deutlicher Rückgang ist allerdings beim Zinsüberschuss zu spüren, der um rund 2 Mio. Euro auf 18,5 Mio. Euro vermindert wurde. Der Provisionsüberschuss konnte stabil gehalten werden auf 9,4 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn konnte auch bei rund 1,9 Mio. Euro gehalten werden.
Bei Vorstand Georg Selinger liegt der gesamte Vertrieb gebündelt. Er beleuchtete die Bereiche Wohnbaukredite, Firmenkredite, Privatkundengeschäft sowie die Erträge aus Geschäften mit den Verbundpartnern wie SV Versicherung, LBS Bausparkasse und DEKA. Aufgrund des Siedlungsdrucks aus Freiburg und die Tatsache, dass unsere Raumschaft Zuzugsregion ist, konnten die Wohnbaukredite um rund 19 Mio. Euro auf 337.769 Mio. Euro erhöht werden. Auch die Forderungen, bestehend aus sonstigen Krediten, Wohnungsbau und Kontokorrentkredite wurden um rund 8 Mio. Euro auf 318.019 Mio. Euro gesteigert. Im Versicherungsgeschäft eine Verdoppelung im Bereich der Rentenversicherungen ist auch eine Erhöhung bei der SV Versicherung auf 6.729 Mio. Euro zu vermelden. Der Absatz von LBS Bausparverträgen  konnte um 300 Teuro gesteigert werden. Im Bereich Wertpapiere und Investmentfonds der DEKA  ist die Absatzentwicklung positiv und schlägt mit einer Erhöhung von rund 10 Mio. Euro zu Buche. Diese Fondskonzepte mit Absicherungsstrategien sowie dividendenstarke Aktien von soliden Gesellschaften erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Georg Selinger unterstrich für die Sparkasse Staufen-Breisach, dass die Stärke der Bank und Kernkompetenz nach wie vor in der persönlichen Beratung vor Ort liegt.
Michael Grüninger gab dann noch einem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr und berichtete von einer entspannten Risikosituation. „Wir wollen der Partner vor Ort sein – und das über alle Kanäle!“ erläuterte Grüninger die Offensiven im Bereich der Digitalisierung. Mittlerweile hat die Sparkasse rund 26.000 Onlinekunden. Es wird aber bei der Sparkasse größten Wert darauf gelegt, dass der ganzheitliche Beratungsansatz erhalten bleibt. Die aktuelle Zinsentwicklung macht es unumgänglich, ein entsprechendes Verwahrentgelt in Höhe von 0,4 % für Einlagen zu erheben. Dies gilt ab dem 1.4. nur für öffentliche Träger. Später soll dann für gewerbliche Kunden mit einem Freibetrag von 200 TEuro diese Gebühr auch eingeführt werden, wobei das im Vorfeld jeweils in Einzelgesprächen geklärt wird. Mit Blick auf die Infrastruktur sowie mit Kostenbewusstsein sieht Grüninger Chancen für ein weiteres Wachstum. Michael Grüninger unterstrich die wichtige Aufgabe und Verpflichtung der Sparkasse Staufen-Breisach für die Raumschaft als Bank, Dienstleister, Arbeitgeber und nicht zuletzt als Steuerzahler: „Global denken, lokal handeln!“

Nach 49 Jahren in den Ruhestand

(v.l.) Thomas Schneider (Geschäftsstellenleiter), Daniel Müller ( Kundenberater), Rita Schneider, sowie Stellv. Vorstandsvorsitzender Georg Selinger und Vorstandsvorsitzender Michael Grüninger bei einem kleinen Umtrunk anlässlich des bevorstehenden Ruhestandes.. Bild Spk.

 

Zum 31.03.2017 wird die langjährige Kundenberaterin der Sparkasse Staufen-Breisach, Rita Schneider in den Ruhestand gehen. Vorstandsvorsitzender Michael Grüninger und Stellv. Vorstandsvorsitzender, Georg Selinger dankten ihr für ihre Treue zum Unternehmen und ihr Engagement für die Sparkasse.
Rita Schneider begann ihre Karriere im Jahr 1968 mit der Ausbildung zur Bankkauffrau bei der damaligen Bezirkssparkasse Breisach. Im Anschluss an die Ausbildung wurde sie 1971 in der Giroabteilung, der unbaren Sachbearbeitung und Lochkartenprüfstelle, der Wechsel- u. Wertpapiersachbearbeitung, der Sparabteilung sowie Hauptbuchhal-tung und auf diversen Geschäftsstellen eingesetzt. Ab Oktober 1974 übernahm Frau Schneider die neu eröffnete Geschäftsstelle in Mittlerfeld in Breisach. Diese leitete sie bis zur Schließung im Jahre 2009 und betreute fortan ihre Kunden in der Haupt-stelle in Breisach. Ihr junger Kollege, Daniel Müller wird künftig diese Kunden betreuen.

Michael Grüninger unterstrich, dass Frau Schneider in all den Jahren die Nähe zu ihren Kunden besonders ausgezeichnet hat. Sie selbst ergänzte: „Ich bin sehr dank-bar für das gute Miteinander mit unseren Kunden sowie die jahrzehntelange Treue.“

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